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BGF-Projekte

BGF Team

Sinn, Werte und Wertschätzung, menschengerechte Führung, Gesundheit und generationengerechtes Arbeiten sind Eckpfeiler einer gesunden Unternehmenskultur. Projekte fördern diese Potenziale. 

Im Laufe des Lebens verändern sich unsere Werte, Einstellungen und Kompetenzen.  Gesundheit und Würde werden zunehmend wichtiger, die soziale Kompetenz steigt, während die körperliche Belastbarkeit abnimmt. Diese Veränderungen erkennen immer mehr Betriebe als Potenzial und starten Projekte, die helfen diese Gesundheits- und Produktivitätsquellen für das Unternehmen und die MitarbeiterInnen zu nutzen – u.a. durch das Schaffen optimaler Arbeitsbedingungen für alle Generationen.

Von 1993 bis 1997 begann IBG bei den Münchner Verkehrsbetrieben als eines der ersten Beratungsunternehmen mit dem Angebot von Gesundheitstagen, die bis heute für das Thema Gesundheit sensibilisieren und den persönlichen Nutzen gesunden Verhaltens im  Arbeitsalltag unterstreichen. In München führten sie u.a. zur Senkung der Fahrdienstuntauglichkeit und zur Verringerung der Ausfallszeiten.

Das Gesundheitsförderungsprogramm war zu dieser Zeit das größte Deutschlands und wird bis heute intern weitergeführt. Seit nunmehr acht Jahren werden auch die U-Bahn-, Bus- und StraßenbahnfahrerInnen der Wiener Linien bei regelmäßigen Gesundheitstagen zu Themen wie Ernährung oder Nichtrauchen geschult und auch Unternehmen wie Boehringer Ingelheim, Bank Austria oder die mobilkom austria setzten bereits auf diese Beratungsform.

In den letzten Jahren hat IBG viele Projekte realisiert, sowohl im sozialen Bereich, insbesondere der Pflege, als auch in Industrie und Personentransport. Zwischen 2002 und 2008 wurden zudem EU-Projekte erarbeitet: Das TEP Elderly Projekt zur Verbesserung der Chancengleichheit von MigrantInnen und Nicht-MigrantInnenwar eine Initiative, die die Qualitäten älterer Beschäftigter aufzeigte und  für Partner-Unternehmen geeignete Instrumente und Methoden sowie Know-How zur Verfügung stellte. Die öffentliche Weitergabe von Know-How realisierte IBG auch mit der Mitgestaltung der Webseite www.arbeitundalter.at in Zusammenarbeit mit der Industriellenvereinigung und der AK Österreich. 2008 wurden auch der ÖGB und die WKO inhaltliche Partner.Diverse Pflegeprojekte führten bei Organisationen wie der Volkhilfe, der Krankenpflegeschule des AKH Wien, dem Hilfswerk oder auch der Caritas „Betreuen und Pflegen“ zu nachhaltigen Verbesserungen der Arbeitssituation für HeimhelferInnen und andere PflegedienstmitarbeiterInnen. Die Volkshilfe hat bereits seit 2004 den Mensch im Mittelpunkt und arbeitet kontinuierlich an der Schaffung alter(n)sgerechter Arbeitsbedingungen. Zur Jahrtausendwende erarbeitete die Krankenpflegeschule mit IBG ein kompetenzbasiertes Karrieremodell, um Sinnfindung und Arbeitsinteresse des Pflegepersonals in verschiedenen Lebensphasen zu erschließen. Bis heute wird es in der mobilen Pflege weitergeführt. Die Volkshilfe wurde dafür nicht nur mehrfach mit dem BGF Gütesiegel ausgezeichnet, sondern zusätzlich mit dem BGF Preis, der nur den herausragendsten Gütesiegelträgern verliehen wird.

Aktuell ausgezeichnet und sehr erfolgreich war auch das Projekt PFLEGE-KRAFT in Zusammenarbeit mit der Gruppe Fit-Vital. Dieses hatte den Erhalt der Arbeitsfähigkeit bis zur Pensionierung, die Reduktion von Fehlzeiten und einen besseren Umgang mit berufsbedingt hohen Belastungen zum Ziel. Handlungsfelder waren unter anderem gesunde Ernährung, Führung, Zusammenarbeit, Generationenbalance und Diversität und ein besserer Umgang mit schwierigem KlientInnen-Kontakt. Mit Projektende zeigte die Re-Evaluierung viele Optimierungen, z.B. signifikant bessere Bewertungen in der Altersgruppe 50-59 Jahre hinsichtlich gesundheitlicher Belastungen am Arbeitsplatz. Mehr Anerkennung und Wertschätzung durch die Vorgesetzten war ein weiterer Meilenstein. Mit der Verringerung der körperlichen Belastungen und der Verbesserung der Zusammenarbeit unter den 40-59jährigen reduzierten sich zudem die Krankenstände.

In der Industrie lag in den letzten zwei Jahrzehnten der Schwerpunkt vor allem bei der Gestaltung von Schichtarbeit. Das Programm LIFE der voestalpine, das mit IBG im Jahr 2000 initiiert wurde, entwickelte sich zu einem strategischen Personalprogramm, das mittlerweile konzernweit umgesetzt wird.

Die Papierindustrie wiederum setzte sich im Rahmen einer Benchmark-Initiative von 2005 bis 2009 zum Ziel, bestehende Erfolgsmodelle und Erfahrungen innerhalb der Papierunternehmen auszutauschen, um möglichst alle Arbeitsplätze der Papierindustrie gesundheitsfördernd zu gestalten.

Viele Betriebe wurden und werden für von IBG begleitete Projekte ausgezeichnet, sei es der 1. Preis für Betriebliche Gesundheitsförderung, das BGF-Gütesiegel oder auch der Nestor-Preis.

 

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IBG betreut österreichweit 315 Betriebe und 40.000 AN.

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